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OREXES-Weekly: Über das Wohlfühlen am Arbeitsplatz

OREXES-Weekly widmet sich in dieser Woche der Wohlfühlatmosphäre im Büro – Rutschen und Tischkicker sind vielleicht doch nicht so wichtig.

Glaubt man der Berichterstattung aus dem Silicon Valley, reicht es für viele hippe Start-Ups schon aus, ein paar Tischkicker und teure Designer-Möbel im Büro zu platzieren und schon sind Zufriedenheit und Arbeitsmoral bei den Mitarbeiter:innen hoch. Ganz so einfach ist es leider nicht, obwohl bei Google die Belegschaft mit einer Rutsche in die Niederlassung kommen können oder auch kleine Schlafkojen für das Power-Nap am Mittag zur Verfügung stehen. Das grundsätzliche Anliegen ist jedoch absolut richtig und wichtig: Dort, wo sich Menschen wohlfühlen, sind sie motivierter und leistungsstärker. Auch die Bindung an den Ort und damit zwangsläufig ans Unternehmen wird größer.

In der Realität, so belegen es einige Studien, sind wir von Wohlfühloasen am Arbeitsplatz allerdings weit entfernt. Ein Drittel aller Angestellten sei unzufrieden mit der Arbeitsumgebung, heißt es dort. Vielen Unternehmensleitungen ist zwar bewusst, dass man für ein gelungenes Raumkonzept Geld ausgeben muss, offensichtlich wird es aber an den falschen Stellen eingesetzt: Arbeitnehmer:innen wollen nicht in einem Wellness-Tempel, aber auch nicht in einem Kinderspielplatz arbeiten. Am wichtigsten scheint es, dass sie ungestört arbeiten und sich im Notfall auch mal zurückziehen können.

Anstelle Geld in eine Playstation zu investieren, ist es also eher ratsam, dass jede:r Mitarbeiter:in genügend Raum hat, um ungestört arbeiten zu können. Und wenn der Stress zwischenzeitlich mal zu groß geworden ist, kann es auch helfen, sich einfach mal kurz hinzulegen oder mit anderen Kolleg:innen in etwas entspannterer Atmosphäre über relevante und irrelevante Dinge zu sprechen. Genau aus diesem Grund haben wir bei OREXES im Eingangsbereich jetzt einen Raum geschaffen, an dem sich sowohl Besucher:innen als auch Mitarbeiter:innen bequem hinsetzen, einen Kaffee trinken und sich unterhalten können. Wir glauben, dass die Erbringung der Arbeitsleistung nicht immer durch acht Stunden unbewegliches Sitzen zustande kommt. Manchmal ist es besser, auf dem Sofa eine Pause einzulegen – oder dort mit dem Laptop auf dem Schoß zu arbeiten.

Das obige Foto zeigt unsere Mitarbeiterin Larissa während einer Kaffeepause im Eingangsbereich.